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27.02.2014
Flachaufdemeis
Was für eine Saison. Nicht nur das der HEC das unangefochtene Schlußlicht der Landesliga ist, und selten spielerische Augenhöhe zu den Konkurrenten zeigen kann, nein auch der Kader schrumpft zum Ende hin auf dramatische Weise.
 
Schon beim Start der Saison fehlten die Langzeitverletzten Jens Marquard und Nico Augustin und während dieser Spielzeit sind mittlerweile fünf Stammspieler verletzungsbedingt ausgefallen. Nach Trainingsverletzung von Janko Ohrt und der schweren Verletzung aus dem Hinspiel gegen Bremen 3 von Mathias Wischer, mußte Ende des Jahres auch Felix Gast aufgrund einer zurückliegenden Unfallverletzung aufhören am Spielbetrieb teilzunehmen.
 
Jetzt fällt Iko Rosenbusch aufgrund einer Berufsverletzung für den Rest der Saison aus und auch Top-Scorer und Kapitän Sebastian Beermann hat im Celle Spiel ein Trümmerbruch im Oberarm erlitten. Außer Janko Ohrt konnte keiner der genannten das Training wieder aufnehmen. 
 
Auch Goalie Kevin Jahns hat sich im letzten Spiel verletzt und muss min. zwei Spiele pausieren. Die angestrebte Aufholjagd und das Saisonfinale mit den beiden "Endspielen" um die rote Laterne der Landesliga gegen Altona 1b, stehen nun unter schlechten Startbedingungen. 
 
Ein Lichtblick im Unglück gibt es aber auch. Zufällig hat Ende Januar jemand bei Teambetreuerin Angela Weck angerufen. „Hallo, ich such einen Verein!“ - „Prima, hoffentlich bist du Torwart!“ - „Ja, bin ich!“. Und so kann der HEC am Wochenende zumindest mit einer Notbesetzung antreten. Und die neue Nachwuchshoffnung Thomas Werfel darf zum ersten Mal zwischen den Pfosten stehen.
 
Das sechs Punkte Wochenende startet am Freitag gegen die Weserstars 2 "Red Barons" um 20 Uhr im Paradice in Bremen und geht weiter am Sonntag um 19:30 in Harsefeld gegen Altona 1b.
 
23.02.2014

Am Sonntag ging es nach Langenhagen zu den Celler Oilers.

Diese Spiel schein von Anfang an ein Problemspiel zu werden. Erst musste der HEC so gerade 9 Feldspieler zusammenkratzen um überhaupt antreten zu können, und dann gab es für ein Großteil des Teams noch Probleme bei der Anfahrt, so dass es für die Gäste erst verzögert zum Warmmachen losgehen konnte.

Das Spiel war trotz der dünnen Spielerdecke der Gäste und des grossen Tabellenunterschiedes zu den Celler Oilers erst mal recht offen. Sebastian Beermann gelang in der Anfangsphase durch einen Konter der zwischenzeitliche Ausgleich zum 1:1. Und ein paar mehr Chancen gab es noch, die aber nicht verwertet werden konnten. Im ganzen wirkte Celle nervös und unkonzentriert, spielte selbst teilweise auf Konter und konnte viele Pässe nicht richtig anbringen.

Das erste Drittel ging mit 1:7 recht ordentlich zu ende. Im zweiten Drittel konnte der HEC sogar noch stablier agieren. Und musste nur 2 Tore kassieren.

Für das letzte Drittel hatte man sich dann so richtig viel vorgenommen. Und konnte sogar das erste Tor des Drittels durch Hanno Lindemann erziehlen. Leider brach danach die komplette Ordnung zusammen, und auf einmal schien Celle auch das Eishockeyspielen wieder entdeckt zu haben. Der Klassenunterschied war auf einmal mehr als deutlich und ein ums andere Mal krachte es im Tor der Harsefelder. Was keiner zu diesem Zeitpunkt wusste war das Kevin Jahns im Harsefelder Tor bereits mit einer Wadenzerrung und Knöchelverletzung zu kämpfen hatte.

Trauriger Höhepunkt eines nun vollends entgleitenden Spiels, war die Szene in der Kapitän Sebastian Beermann hinter dem eigenen Tor in die Bande prallt und sich einen Trümmerbruch in der Schulter zu zieht.

Damit fällt der Topscorer für die wichtige Saisonendphase leider aus.

Das Spiel geht mit 2:23 verloren. Damit mußte man erstmals in dieser Saison mehr als 20 Tore kassieren. Am heutigen Abend, aber eher eine Randnotiz.

Am Freitag geht es um 20:00 Uhr in Bremen gegen die Weser Stars 2. Eine sehr gut eingespielte Mannschaft mit guten Einzelakteuren. Mit dem derzeit zur Verfügung stehenden Kader keine leichte Aufgabe.

 
16.02.2014
Rostock

Am Sonntag waren die Rostocker Freibeuter zu Gast. Auch wenn hier personell eine stark veränderte Mannschaft als beim Hinspiel aufgeboten wurde, war das Spiel eine deutliche Angelegenheit.

Nachdem die Freibeuter gegen den TuS Harsefeld 1b am Vortag noch ihre Mühe hatten, konnten sie gegen den HEC ein recht ungefährdetes Spiel aufziehen. Das Zusammenspiel und die technischen Fähigkeiten der Rostocker waren wie im Hinspiel sehr sehenwert. Außerdem agierten die Rostocker wieder absolut fair und bekamen keine Strafzeiten.

Und dem HEC gelangen endlich mal wieder ein paar Tore. Mich Müller und 2x Sebastian Beermann konnten den Rostocker Keeper überwinden.

Auf der anderen Seite gelang das den Rostockern aber ungleich öfter. Auch wenn sich Kevin Jahns sichtlich mühte, war seine Defensive dem Stellungs und Passspiel der Rostocker im Angriffsdrittel einfach nicht gewachsen.

Aber aufgeben wollten sich die Harsefelder nicht, denn es galt noch das Ziel zu verteidigen unter 20 Gegentreffern zu bleiben. Die letzten fünf Minuten gelang es dann tatsächlich ohne weiteren Treffer zu bleiben, so daß dieses Minimalziel gesichert werden konnte.

Am Sonntag geht es dann nach Langenhagen zu den Celler Oilers. Noch so ein Titelaspirant.

Fotos gibt es hier unter Bilder

 
09.02.2014

Der Tabellenletzte Harsefelder EC ist immer noch auf der Suche nach Saisonpunkten. Am Sonntag ging es zur dritten Bremer Mannschaft, den Weserstars 3 - „Firelions“. Diese konnten in dieser Saison schon gegen Bremerhaven, den TuS und 2x gegen Altona punkten. Da das Hinspiel aber mit 3:6, das bisher „knappste“ Ergebnis für den HEC war, versprach die Begegnung doch mehr Spannung als zuletzt in Rostock.

Der HEC konnte leider nur mit einer Rumpftruppe von 10 Feldspielern und einem Torhüter anreisen, und mußte die Zielsetzung für dieses Spiel daher früh anpassen. Wichtige Akteure wie Sebastian Paulsen oder Mich Müller, waren leider nicht dabei. Auf Bremer Seite dagegen drängelten sich 18 Spieler und 2 Goalies auf der Bank.

Die Spannung die das Spiel versprach, konnte in keinster Weise gehalten werden. Auf beiden Seiten kein schönes Eishockey sondern eher ein nervöses, unsicheres hantieren mit einer Hartgummischeibe, mehr oder minder innerhalb der Regeln dieses Spiels. Die Weserstars hantierten etwas glücklicher und konnten im ersten Drittel gleich drei Treffer erziehlen. Beim dritten Tor wurde eine Torhüterbeinderung vom Schiedsrichter leider nicht erkannt, die Höhe des Ergebnisses bis hier hin kann man trotzdem als Leistungsgerecht bezeichnen.

Im zweiten Drittel ein ähnliches Bild. Nur spielten die Firelions aus Bremen jetzt etwas ruppiger was zu Recht von den Schiedsrichtern geahndet wurde. Die Verletzung von Spielern, wie beim Hinspiel wollte man nicht riskieren. Das schlechte Überzahlspiel des HEC, wurde leider auch hier deutlich. Trotz mehrfacher Überzahl (u.a. 5 gegen 3) konnte kein Treffer gelingen.

Zwischendurch ermahnten die Schiedsrichter beide Teams aufgrund der erneut gestiegenen Aggressivität und kündigten ein strikteres Vorgehen an. Mit Erfolg. Die Gemüter beruhigten sich nun etwas.

Der HEC kam immer noch nicht richtig ins Spiel, konnte aber wenigstens auch das Bremer Spiel so effektiv stören, das kein Treffer der Weserstars mehr gelang. Daran hatte wieder einmal Kevin Jahns im Harsefelder Tor seinen Anteil, der gut aufgelegt agierte und damit den ersten Drittel-Shutout“ der Saison erlangte.

Aus Frust über die Leistung der eigenen Mannschaft, gab es recht deutliche Worte von Spielertrainer Frank Butschkadoff und Kapitän Sebastian Beermann in der zweiten Pause. Als Beermann dann Anfang des letzten Abschnitts einen Konter erfolgreich abschliessen konnte, witterte das Team noch einmal die Möglichkeit etwas zu reißen. Das Spiel war wie ausgewechselt. Beide Teams spielten nun munter rauf und runter, und es schien als könnte an diesem Abend noch alles passieren. Hanno Lindemann gelang dann sogar der 2:3 Anschlußtreffer.

Die Weserstars reagierten mit einer Auszeit um sich neu zu sammeln und die Reihen umzustellen. Das Spiel, welches jetzt im ggs. zu den ersten beiden Spielabschnitten absolut fair verlief, behielt sein Tempo. Auf beiden Seiten lag noch ein Treffer in der Luft. Letztendlich konnten die Bremer Firelions ihrerseits noch einmal auf 4:2 erhöhen, da Jahns einen abgeprallten Puck nicht rechtzeitig sichern konnte.

Das Ergebnis war in Ordnung, und auch die Schiedsrichterleistung muss man für dieses sicher schwierige Spiel loben. Alle sind gesund geblieben und es konnte ein echtes Eishockey-Ergebnis eingefahren werden.

Am Wochenende kommen dann die Freibeuter aus Rostock nach Harsefeld. Nachdem sie sich am Samstag dem TuS stellen, geht es am Sonntag um 19:30 gegen den HEC. Hoffentlich kann man dort auf die volle Mannschaftsstärke zurückgreifen und etwas schöneres Eishockey zeigen.

 
31.01.2014
Rostock2

Ohne eigene und mit 17 eingefangenen Toren kommt der HEC von der weiten Fahrt aus Rostock zurück. Die Freibeuter bleiben damit zu Hause ungeschlagen und schnüffeln weiter an der Tabellenspitze, wärend der Harsefelder EC seine Position am Ende ebenso "festigt".

Auch wenn das Ergebnis nicht danach aussieht, der HEC hat tatsächlich über die volle Distanz "dagegen" gehalten. Allerdings muß man auch wissen, was in Rostock für eine Mannschaft aufläuft.

Tolles Kombinationseishockey, technisch starke Spieler und ein sehr flexibel rotierendes Angriffssystem wirkt wie "aus einer anderen Liga". Dazu kommt - und das ist in unserer Liga leider nicht selbstverständlich - agieren die Rostocker von Anfang bis Ende fair. Das fängt bei der Begrüßung in der Eishalle an, geht über ein "na, alles klar bei euch?" in der Drittelpause weiter und findet auch auf dem Eis statt. Das logische Ergebnis: keine Strafzeiten auf Seiten der Gastgeber. Beim HEC lediglich 4 abgesessene Minuten.

Diesem Team war man zu keiner Zeit gewachsen. Die wenigen Entlastungsangriffe versandeten spätestens beim Goalie der Rostocker, der kein Mitleid mit dem weitgereisten HEC hatte. Das Minimalziel "keine 20" wurde erreicht, aber zu einem eigenen Tor hat es erneut nicht gereicht. Das muß am nächsten Sonntag anders werden, wenn es nach Bremen zu den Firelions geht.

Das Positivste am Spiel war auf jeden Fall, dass das Team von einigen Fans unterstützt wurde, die die weite Reise nicht gescheut haben.

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25.01.2014
Tushecweb

Ärgerlich war es schon. Wenn die Offensive beim Derby gegen die zweite Mannschaft vom TuS Harsefeld die ein oder andere Chance verwandelt hätte, wäre es hier richtig heiß geworden. So, unterliegt der HEC beim "Auswärtsspiel" gegen den TuS aufgrund eines schwachen zweiten Drittels mit 0:6

Der Harsefelder EC konnte bei der Aufstellung nach der ärgerlichen Spielabsage gegen Adendorf diesmal wieder aus den Vollen schöpfen. U.a. konnten Janko Ohrt und Hanno Lindemann nach Verletzung wieder dabei sein. Spielertrainer Frank Butschkadoff stellte drei Sturm und zwei Verteidigungsreihen auf, und so fanden sich die "gelernten" Verteidiger Janko Ohrt und Iko Rosenbusch ungewohnter Weise im Sturm wieder.

Bei der Aufstellung vom TuS fanden sich für ein Derby fast schon ungewöhnlich tatsächlich nur "echte" 1b Spieler wieder. Kein Special Derby Team, wie es in der Vergangenheit schon häufiger der Fall war. Nur Ex-HECler Axel Förster war die Saison noch in der ersten Mannschaft gestartet, gehört aber schon länger offiziell zum Kader der 1b.

Nach zwei eher schwachen Spielen konnte der HEC in diesem Spiel endlich wieder auf Augenhöhe agieren, und konnte sich -zumindest im ersten und dritten Drittel- nahezu gleichwertige am Spielgeschehen beteiligen. Im Angriff waren es aber die kleinen Tigers die wesentlich gefährlicher agierten allerdings all zu oft an Torhüter Kevin Jahns scheiterten, der -mal wieder- ein glänzendes Spiel zeigte, und seine ehem. Teamkollegen geradezu zur Verzweiflung brachte. Ihm wäre ein Drittel-Shutout wirklich zu gönnen gewesen, doch leider war er bei den beiden einzelnen Toren des ersten und dritten Drittels chancenlos.

Doch auch der Gastgeber-Seite kann man eine erstklassige Torwartleistung bescheinigen. Auch wenn es hier nicht so viel zu tun gab, konnten alle Torschüsse des HEC erfolgreich entschärft werden.

Die Sonderrolle von Axel Förster auf TuS-Seite, der in seinen Blöcken quasi die Rolle eines Extra-Atackers übernahm, konnte der HEC aber ganz gut in den Griff bekommen. Auch wenn sein Können immer mal wieder aufblitzte, konnte er außer zwei Vorlagen nichts Zählbares zum Ergebnis beitragen.

Das es im zweiten Drittel mit vier Treffern etwas zu oft im Tor der "Gäste" klingelte, war auch einer etwas aus dem Ruder gelaufenen Wechseltaktung geschuldet. Wenn die Kraft oder Konzentration nachlässt, rächt sich das in einem solchen Spiel natürlich sofort.

Die Schiedsrichter hatten dieses für ein Derby fast schon harmlose Spiel jederzeit im Griff und mußten bis auf eine Strafe gegen HEC-Kapitän Sebastian Beermann, nur auf er TuS Seite eingreifen. Sicherlich ein Zeichen dafür, das sich die kleinen Tigers ein etwas leichteres Spiel erhofft hatten, und etwas Frust loswerden mussten.

Kein Frust dagegen beim HEC. Auch wenn es nicht zu einem Tor gerreicht hat, war das Ergebnis im Rahmen der Möglichkeiten doch recht ordentlich.

Die Fahrt zum nächsten Auswärtsspiel ist etwas weiter als bei diesem. Am nächsten Freitag geht es nach Rostock. Hier geht es für den HEC vor allem darum ihren Torhüter noch besser zu unterstützen, da es an der Ostsee sicherlich einiges mehr für ihn zu tun geben wird.

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21.01.2014
Wischi

Besondere Freude gab es gestern beim Training des HEC. „Wischi“ hat sich nach seiner schweren Verletzung Ende letzten Jahres beim Team blicken lassen. Trotz doppeltem Wirbelbruch musste er nicht im Rolli in die Kabine schieben, sondern er fühlt sich „soweit fit“ und ist von seinen Bewegungen kaum noch eingeschränkt. Das ist vor allem ein Verdienst der erstklassigen Erst-Versorgung in der Eishalle, betont er. Es sind lediglich zwei Titanplatten im Rücken die die defekten Wirbel stabilisieren und in ca. einem Jahr wieder entfernt werden müssen.

Seine Eishockey-Karriere will er aber nach etlichen Jahren an den Nagel hängen. „Eine einzelne Person bei mir zu Hause hat zu viel Angst um mich“. Das können wir gut verstehen, und wünschen ihm weiterhin gute Besserung, und hoffen das er sich abseits des Eises noch oft bei der Mannschaft blicken lässt.

 
14.01.2014

Aufgrund von vielen Verletzten und einigen beruflich unabkömmlichen Spielern, kann der HEC am Freitag nicht in Adendorf antreten. Das Spiel wird verlegt. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

 
12.01.2014
Bhv_02

Zu holen gabs nichts beim Gastspiel beim REV Bremerhaven 1b, die in dieser Saison die Mitte der Liga markieren. Der HEC konnte in relativ guter Spielstärke von drei Angriffs und zwei Verteidigungsreihen zum REV Bremerhaven 1b anreisen. Zu holen gab es allerdings außer ein paar blauer Flecken nichts. Der Endstand 1:16 aus Harsefelder Sicht.

Auch wenn die Schiedsrichter dieses durchaus unübersichtliche Spiel unter Kontrolle halten konnten, und dementsprechend reichlich Strafzeiten verteilten (u.a. durften zwei Bremerhavener vorzeitig duschen), konnte der HEC dies nicht nutzen. Viele Überzahlminuten, darunter auch einige 5 gegen 3, konnten nicht genutzt werden.

So fiel der einzige Treffer der Harsefelder – symbolhafter könnte es kaum sein – zum Schlußpunkt des Spiels in Unterzahl durch einen Konter von Spielertrainer Frank Butschkadoff.

 
15.12.2013
Firelions

Am Sonntag war die dritte Mannschaft der Weser Stars in der Harsefelder Eishalle zu Gast. Die Bremer „Firelions“ konnten diese Saison schon gegen Bremerhaven, den TuS 1b und Altona Punkte sammeln, während der HEC angetrieben durch die Leistungssteigerung in den letzten Spielen sich Chancen ausrechnete, hier zu den ersten Punkten zu kommen.

Leider zeigten an diesem Tag weder Gastgeber noch Gäste ihr eigentliches Potential, so dass dieses Spiel einem Kellerduell der Liga alle Ehre machte. Die Firelions die früh in Führung gegangen waren, bauten kaum ein kontrolliertes Spiel auf, und beim HEC sah das ähnlich aus. Hätte es die letzten beiden Spiele nicht gegeben, hätte man gedacht, sie können es nicht besser.

Auch wenn es Olav Bube und Frank Butschkadoff gelang auf 2:3 zu verkürzen, konnte weder das Spiel noch die Harsefelder Mannschaft an Fahrt zulegen. Zwei weitere Treffer konnten dagegen die Bremer erzielen. Gegen Ende des zweiten Drittels dann der traurige Höhepunkt. Durch einen Check in die Bande blieb Matthias Wischer schmerzverzerrt auf dem Eis liegen und musste per Trage vom Eis gebracht werden. Er erlitt hierbei einen zweifachen Wirbelbruch. Großes Glück im Unglück: Es ist nicht zu einer Schädigung der Nerven gekommen.

Die folgende 5 minütige Überzahl konnte der HEC dann aber nur einmal nutzen. Vom Bully weg konnte Ulli Schimmel nach einem sehenswerten Passspiel von Olav Bube und Sebastian Beermann zum 3:5 einnetzen. Doch auch gegen eine durch die Strafe geschwächte Mannschaft der Bremer konnte sich eine verunsicherte wirkende Harsefelder Mannschaft nicht mehr durchsetzen. Den Schlußpunkt setzten die Bremer mit dem 3:6.

Rein statistisch ist man auf der Erfolgsspur: Zum dritten Mal in Folge nicht zweistellig verloren, zum ersten Mal ein Drittel ausgeglichen gespielt. Aber sehenswert war das was diesmal auf dem Eis geschah nicht. Das nächste Spiel ist am 12.01. in Bremerhaven. Hoffentlich hat sich die Mannschaft bis dahin wieder gefangen.

 

Das Wichtigste ist aber das Matthias Wischer wieder komplett gesund wird. Wir wünschen ihm alles Gute.

Fotos vom Spiel gibts unter Bilder