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22.02.2015

Am Sonntag ging es erstmalig zu den Weserstars nach Bremen. Die Bremer sind gut darin, die Liga durcheinanderzuwirbeln und haben z.b. ihre beiden Spiele gegen den TuS Harsefeld gewonnen, und auch den vor der Saison hoch gehandelten Molot EC geschlagen.

Außwärts im Bremer ParadIce musste Spielertrainer Frank Schulze durch einige Krankheitsausfälle das Team wieder etwas umbauen. Im Tor stand zum zweiten Mal von Anfang an Johann Stehmeier. Als Backup war nach längerer Verletzungspause Thomas Werfel zur Stelle.

Der HEC kam gut ins Spiel und konnte die Bremer Firelions unter Druck setzen. Das war auch ein gutes Mittel sie vom eigenen Tor weg zu halten. Frank Butschkadoff setzte dem ersten Drittel dann seinen dicken Stempel auf, in dem er drei Konter vollenden konnte. Erst kurz vor der Pause gelang den Gastgebern aus Bremen ebenfalls ein Treffer zum 3:1 Pausenstand.

Im zweiten Drittel zerfällt der HEC dann leider so wie in anderen Spielen zuvor auch schon. Jedenfalls gelingen den Bremern Treffer am Fließband und sie können sich einen komfortablen Vorsprung ausbauen. Allerdings gelingt auch den Harsefeldern durch Kevin Kühne noch zwei Treffer. Mit 5:7 geht es in die zweite Pause.

Im letzten Drittel wechselt Bremen den Torwart. Auch wenn das Spiel wieder etwas ausgeglichener wird, gelingt es dem HEC nun nicht mehr zum Torerfolg zu kommen. Anders die Gastgeber, die noch 4x treffen können. Am Ende eines intensiven Spiels steht es 11:5 für die Weserstars 3.

Am Sonntag gibt es das Derby-Rückspiel gegen den TuS Harsefeld. Um 19:30 ist Spielbeginn.  

 
14.02.2015
Hec-altona

Die zweite Formation des Altonaer SV war am Samstag in Harsefeld zu Gast. Nach einem 1:12 im Hinspiel wollte der HEC zeigen, das man zu Hause ein ebenbürdiger Gegner sein kann. Das gelang allerdings nur zwei Drittel lang.

Trainer Frank Schulze hatte nach den letzten beiden enttäuschenden HEC Auftritten (4:7 gegen den Vorletzten Adendorf und 3:19 im Derby gegen den TuS Harsefeld) das Team umgebaut. Das Team wurde auf zwei starke Blöcke reduziert und deren Zusammenstellung geändert.

Leider musste auf zwei Stammkräfte und auf den erkältungsgeschwächten ersten Torwart Kevin Jahns verzichtet werden. Und so kam Backup Johann Stehmeier zu seinem ersten Auftritt in der Startformation. Der HEC trat in der Tat anders auf als in den Spielen zuvor. So konnte man schon im ersten Drittel munter mitspielen und zwei Tore erzielen. Mit einem ermutigenden 2:4 ging es in die erste Pause.

Auch im zweite Drittel agierte der HEC konzentriert, konnte teilweise sogar Druck ausüben und kam zu einigen Chancen. Letztendlich scheiterte man allerdings viel zu häufig am Gäste-Goalie Sören Domke. Zu diesem Zeitpunkt befürchtete der ASV das Spiel aus der Hand zu geben, und wurde sogar zur Auszeit gezwungen. Stehmeier im Harsefelder Tor bemühte sich weiter nach Kräften, wenn seine Vorderleute ihn im Stich liessen. Mit 4:7 ging es in die zweite Pause.

Das letzte Drittel begann ähnlich wie das Zweite. Der HEC machte über Strecken das Spiel. Kam aber nicht zum Torerfolg. Altona dagegen wesentlich effezienter und beim HEC kamen nun diverse individuelle Fehler dazu, die schonungslos ausgenutzt wurden. Einen Treffer konnte Justin Feistel noch markieren, doch dann konnte man nur noch ein Auseinanderfallen des HEC beobachten. Auf einmal Gegentore im Minutentakt und auch eine Auszeit blieb ohne Effekt. So kam es dann zum doch unrühmlichen Endstand von 5:15

Am Sonntag geht es jetzt nach Bremen zum ersten Aufeinandertreffen mit den Firelions vom Bremer EC. Bully ist um 18:30 im ParadIce.  

Fotos vom Spiel gibt es im Bilderbereich

 
08.02.2015
Tus_hec
Tabellenspitze gegen das Tabellenende, der „große TuS“ gegen „den kleinen HEC“, das immer mit Spannung erwartete Eishockey-Derby in Harsefeld. Auch bei einem klaren Ergebnis wurde das Spiel den hohen Erwartungen der Zuschauer auf unterschiedliche Art und Weise gerecht.
 
Gleich drei neue Spieler hat Trainer Frank Schulze für das Spiel gegen den TuS 1b berufen. Lasse Gildenstern, Kevin Kühne und Justin Feistle machten jeweils ihr erstes Spiel für den HEC. Im Ganzen standen damit 3 komplette Sturm und 2 Abwehrreihen zur Verfügung.
 
Vor gut gefüllter Halle, startete der TuS wie die Feuerwehr ins Spiel, konnte jedoch vom HEC – wenn auch mit Mühe – in den ersten 10 Minuten vom Tor ferngehalten werden. Wenn das der Defensive nicht gelang, war Kevin Jahns stets zur Stelle. In dieser Phase wäre es den „Gästen“ fast gelungen durch einen Konter über Justin Feistle sogar in Führung zu gehen.
 
Dann fielen die Tore, und diese gleich Reihenweise. Gerne auch mal eingeleitet durch einen direkten Fehlpass eines HEC Spielers konnte der TuS 1b insgesamt 7 mal im ersten Drittel ins Tor treffen.
 
Klare Worte dann in der Pause in der Kabine von Spielertrainer Frank Schulze. Und dazu die konsequente Umstellung auf zwei Blöcke. Und dies zeigt Wirkung, der HEC kann auf einmal mithalten, auf Augenhöhe spielen, und sogar für Gefahr vor dem TuS Tor sorgen. Und nicht nur Gefahr. 2x kann Justin Feistle und 1x Janko Ohrt den Puck versenken. Zwischenzeitlich kommt der HEC auf 8:3 ran und macht den TuS sichtlich nervös.
 
Dann eine sehr unschöne Szene im Mitteldrittel, als ein TuS Spieler Neuling Kevin Kühne von hinten in die Bande checkt. Glasklarer Blackout vom Schiedsrichtergespann, die ansonsten souverän die Partie leiteten, das hier keine Strafe ausgesprochen wurde. Kevin musste mit Knieproblemen ins Krankenhaus gebracht werden, die Diagnose steht noch aus.
 
Danach fällt der HEC wieder etwas auseinander und der TuS kommt ebenfalls wieder zu Torerfolgen. Eine Auszeit beim HEC bringt wieder etwas Ruhe hinein. Am Ende des zweiten Drittels steht es 3:11.
 
So konsequent und erfolgreich der HEC sich im zweiten Drittel gegen den TuS gestemmt hat, so konsequent haben die Spieler das im dritten Drittel auch wieder weggelassen. Zerfahrenes, überfordertes Spiel führt dazu das der TuS noch 8x erfolgreich sein kann. Die letzten 10Minuten kommt Backup Johann Stehmeier ins Tor und sorgt mit artistischen Paraden für den Applaus der Zuschauer über die Teamgrenzen hinweg. Letztendlich gelang es ihm auch zu verhindern das zum ersten Mal in dieser Saison eine „2“ beim Endergebnis vorne steht.
 
Am Samstag kommt dann der Altonaer SV 1b nach Harsefeld zum nächsten Heimspiel. Altona steht derzeit mit bisher 5 Siegen auf Platz 5 der Landesliga (B) Tabelle.
 
Fotos vom Spiel gibt es im Bilderbereich
 
24.01.2015
Hec-adendorf

Das Kellerduell zwischen dem Vorletzten, dem Adendorfer EC "Old Boyz" und dem Letzten, dem Harsefelder EC, wurde ein nicht unbedingt schönes aber intensives und hochspannendes Spiel. Schon vorher war klar, das der Verlierer dieses Anti-Finales, die rote Laterne der Landesliga bekommen, bzw. behalten würde.

Die Harsefelder fingen hoch motiviert und stark an, und schienen in den ersten Minuten die Gäste im Griff zu haben. Hanno Lindemann und Andrzej Heród kamen jeweils zum Torerfolg und konnten den HEC zum ersten mal in dieser Saison in Führung bringen. Doch die Adendorfer antworteten prompt mit dem Anschlußtreffer. Der HEC konnte die Führung nicht nutzen, um an Sicherheit zu gewinnen, und so wurde das Spiel der Gastgeber immer zerfahrener. Beim ersten Überzahlspiel kamen z.b. die Adendorfer in Unterzahl zu mehr Torchancen.

Im zweiten Drittel konnte der HEC nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich nochmal durch Treffer von Felix Gast und erneut Andrzej Heród einen zwei Tore Vorsprung herausspielen. Allerdings steckten die Gäste nicht auf, und setzten ihr aggressives Vorchecking Spiel weiter fort und übten immer wieder früh Druck auf die Harsefelder aus. Dem HEC gelang es nicht Ruhe ins eigene Spiel zu bringen, und die Adendorfer Angriffsbemühungen zu kontrollieren. Dazu wurde ein Penalty vergeben und auch mehrfache Überzahlspiele auch mal gegen nur drei Adendorfer wurden nicht genutzt. Den Adendorfer gelang es in dieser Phase den zwei Tore Vorsprung aufzuholen und zur zweiten Drittelpause auf 4:4 auszugleichen.

Im dritten Drittel spielte Adendorf aggressiv weiter auf Sieg. Teilweise schlugen die Gäste hier auch über die Stränge und wurden das ein und andere Mal auf die Strafbank geschickt. Allerdings gelang es auch hier dem HEC nicht daraus Kapital zu schlagen. Stattdessen gelang den Adendorfer noch zwei Tore. Auch wenn die Harsefelder jetzt alles versucht haben, gelang kein Torerfolg mehr. Einige Adendorfer Konter mussten in dieser Phase vom starken Kevin Jahns entschärft werden. Am letzten Adendorfer Treffer war er komplett schuldlos, denn er war zu Gunsten eines sechsten Feldspielers nicht auf dem Eis. Mit dem Endstand von 4:7 ging das Spiel an die Gäste aus Adendorf.

Damit konnten in der ersten Hälfte der Saison keine Punkte eingefahren werden. Am Sonntag, den 08.02. geht es nun gegen die 1b vom TuS Harsefeld zum ersten Derby. Auswärts(!) um 19:30 in der Eishalle Harsefeld.

 
18.01.2015

Nach dem 0:10 im Hinspiel gegen die HSV Oldtimers war das Ziel von Trainer Frank Schulze, der aufgrund von einer sehr dünnen Spielerdecke mit ins Geschehen eingegriffen hat: „Lasst uns den HSV ärgern so gut wir können“

Genau 10 Spieler und ein Torwart waren aus Harsefeld nach Hamburg gereist. Dazu noch ein paar Unterstützer auf der Tribüne. Der HSV hingegen war mit 17 Spielern wesentlich besser ausgestattet. Und offenbar taten die kurzen Wechsel und die viele Eiszeit den HEC Leuten gut. Die besseren Chancen hatte in der Anfangszeit jedenfalls der HEC. Felix Gast vergab leider in der Anfangsphase zwei mal recht deutlich.

Erst spät im ersten Drittel gelang dem HSV der Führungstreffer. Insgesamt lies der HEC nur zwei Tore im ersten Drittel zu. Ähnlich das zweite Drittel. Körperlich wurde es auf dem Eis etwas robuster. Man merkte dem HSV schon ein wenig den Frust an. Eigentlich waren sie wohl darauf eingestellt etwas mehr für die Tordifferenz zu tun, als hier gelingen wollte. Trotz mehrfacher Überzahlsituation, auch mal 5 gegen 3, sollte ihnen wieder nur zwei Treffer gelingen. Noch viel wichtiger war es, das der HEC sich ebenfalls das ein oder andere Mal Chancen erarbeiten konnte.

Ein Tor für die Gäste gelang dann im letzten Abschnitt. Als Hanno Lindemann nach Zusammenspiel mit Olav Bube auf 1:4 verkürzte. Hier hätte man vermuten können, das das Spiel sogar noch zu drehen wäre, aber die tapferen 10 HEC Spieler waren schon lange an ihrem Limit, und konnten nichts mehr drauflegen. Ein Powerplay-Tor des HSV markierte dann auch schon den Endstand von 1:5. Damit war man auf Harsefelder Seite aber mehr als zufrieden. Eine kuriose Szene noch 4 sek. vor Schluß als Hanno Lindemann eine Strafzeit kassierte, weil er den Puck nach Abpfiff noch ins Tor beförderte.

„Unsere großen Chancen kommen sicher noch“, so Frank Schulze nach dem Spiel. Auf dem Papier könnte das schon am nächsten Samstag um 19:30 etwas werden, wenn es gegen die Old Boyz Adendorf zum Kellerduell „Letzter gegen Vorletzter“ kommt.

 
11.01.2015
Hec-molot

Am Sonntag startete das neue Jahr gleich mit einem „Hammer“-Spiel. Das Team „Molot EC“ aus Hamburg kam von der Tabellenspitze angereist um gegen den Harsefelder EC ein paar Punkte und viele viele Tore für die Tordifferenz mitzunehmen.

Die Gastgeber wurden von Trainer Frank Schulze in einem Spezialtraining auf den Gegner eingestellt. U.a. wurde hierfür extra eine zusätzliche Trainingszeit gebucht.

Die Gäste aus Hamburg legten nicht ganz so furios los, wie vielleicht erwartet, konnten aber ihr spielerisches Übergewicht unter Beweis stellen. Insgesamt 5x trafen sie im ersten Drittel. Wer jetzt einen Durchmarsch erwartet hatte, wurde allerdings getäuscht. Im zweiten Drittel konnten die HEC-Spieler immer wieder den Spielaufbau des Molot EC stören und teilweise sogar für Entlastung sorgen. Ein paar Strafen auf beiden Seiten sorgten nicht für spielentscheidende Situationen. Beim HEC konnte man sogar zeitweise ein funktionierendes Überzahlspiel sehen.

Je weiter das Mitteldrittel ohne Tore für Molot fortschritt, umso nervöser und unkoordinierter agierten die Hamburger. Der HEC hingegen zählte die Sekunden auf der Uhr. Ein Drittel ohne Gegentor hätte der an diesem Abend wieder sehr starke Kevin Jahns verdient. Als dann sogar noch Hanno Lindemann einen Konter erfolgreich abschliessen konnte, war die Freude bei den Harsefeldern groß. Mit 1:0 wurde zum zweiten Mal in dieser Saison wenigstens ein Drittel gewonnen. Und das gegen einen vermeintlich übermächtigen Gegner.

Im Schlußabschnitt konnten die Gäste zwar ihr gewohntes Spielsystem aus dem ersten Abschnitt nicht wieder aufnehmen, kamen aber durch einige Brechstangen-Alleingänge zum Erfolg. Drei Tore in den ersten drei Minuten drohten die Partie wieder allzu eindeutig werden lassen. Der HEC hielt dann aber wieder entschlossen dagegen und ließen nur noch einen weiteren Treffer zu. Jetzt sah man die Chance dieses Spiel einstellig zu beendet. Ein Auge auf der Uhr und eins auf den Gegenspieler war jetzt die Devise. Durch entschlossenes Eingreifen wo immer es ging, gelang ein aus Harsefelder Sicht nicht erwartetes "gutes" Ergebnis mit 1:9.

Wenn diese Form gehalten werden kann, wird diese Saison noch spannend. Nächstes Spiel ist auswärts gegen die HSV Oldtimer am Sonntag, den 18.01. um 18:30 im Stellinger Eisstadion.

Der Spielbericht aus Molot Sicht gibt es hier
Fotos vom Spiel gibt es im Bilderbereich

 
14.12.2014
Hec-hsv

Das es schwer wird gegen den HSV war klar. Schließlich hatte die Truppe als einzige den bisherigen Spitzenreiter Molot EC schlagen können. Das es so eindeutig ausfällt, war dann nicht unbedingt klar.

Schon nach 22 Sekunden mußte Kevin Jahns zum ersten mal hinter sich greifen und der HEC mußte sich mühen, hier nicht geschlachtet zu werden. So konnten dann doch beide ersten Drittel mit jeweils 4 Gegentreffern mehr oder minder human überstanden werden. Positiv zu diesem Zeitpunkt: Es gab keine Strafzeit auf HEC Seite und auch der HSV mußte nicht zu unfairen Mitteln greifen.

Im letzten Drittel wurde das Spiel so gar noch ansehnlicher und der HEC kam mit viel Kampf ins Spiel. Es konnten sogar ein paar Chancen erarbeitet werden. Als dann Sebastian Paulsen von einem HSV Spieler in eine Schlägerei gezogen wurde, war es auch mit der weißen Weste vorbei. Vielleicht hatten die Schiedsrichter bis zu diesem Zeitpunkt ein paar Nicklichkeiten zu viel durchgehen lassen, so daß das Spiel etwas zu rustikal geriet. Lediglich 2 Tore gelangen den Hamburger Oldtimern in diesem Abschnitt noch.

Mit dem Endstand von 0:10 verabschiedet sich der HEC bis zum nächsten Jahr. Am 11.01. geht es auf heimischem Eis gegen den aktuellen Spitzenreiter Molot EC. Bully ist wie gewohnt um 19:30

 
07.12.2014
Hec-crocodiles

Am Sonntag kam es schon früh in dieser Saison zum Rückspiel gegen die Crocodiles Hamburg 1c. Eine wichtige Begegnung, da es schon im Hinspiel endlich das ersehnte Spiel war „wo was geht“ und zum anderen weil es ein erneutes Anti-Finale um den letzten Tabellenplatz darstellte.

Der HEC mußte leider noch zwei empfindliche Absagen am Spieltag hinnehmen und auch erstmals auf die Nr. 1 im Tor Kevin Jahns verzichten. Deswegen startete Thomas Werfel im Tor der Gastgeber.

Es wurde vom Start weg kein ansehnliches oder technisch anspruchsvolles Spiel, aber Kampfbereitschaft und Einsatz waren auf beiden Seiten vorhanden. Beide Mannschaften versuchten aus ihren begrenzten Möglichkeiten das Optimale herauszuholen. Und das gelang im ersten Drittel vor allem den Crocodiles. Mit fünf Toren legten sie vor, auch bedingt durch zu viele Strafzeiten auf Gastgeberseite. Gerade als das Spiel gefahr lief zur einseitigen Sache zu werden, konnte der HEC mit einem Doppelschlag durch Schulze und Ohrt zum 2:5 herankommen.

Zum zweiten Spielabschnitt stellte Spielertrainer Frank Schulze, der zum ersten Mal in dieser Saison auf dem Eis ins Spielgeschehen eingriff auf zwei Reihen um, und so konnten die Harsefelder nun sogar streckenweise das Spiel bestimmen. Mit 3:2 wurde erstmals in dieser Saison ein Drittel gewonnen, und mit verkürztem Abstand von 5:7 ging es in die zweite Pause.

Das Spiel gewann im letzten Abschnitt nochmal an Intensität, und wurde körperbetonter, aber ohne ins Überharte zu rutschen. Das Schiedsrichtergespann hatte das Spiel zu jeder Zeit unter Kontrolle. Beide Teams sind noch zweimal zum Erfolg gekommen. Als Goalie Thomas Werfel auf HEC Seite erschöpft das Tor verlassen mußte, kam für ihn Johann Stehmeier (Jg. 50) zu seinem zweiten Saisoneinsatz. Und dieser konnte seinen Kasten bis zum Ende des Spiels sauber halten und damit die Zweistelligkeit des Ergebnisses verhindern. Dazu kamen ihm aber nicht nur seine Schoner oder sein Körper, sondern auch Mitspieler, Pfosten diverse Schläger aber auch sein Schlaghand-Pad zur Hilfe. Ein furioses Finale, in dem das HEC Tor wie zugenagelt schien. Ein erfolgreicher Entlastungsangriff gelang aber nicht mehr. Mit 7:9 mußte sich der HEC erneut geschlagen geben.

Der nächste Gegner wird am kommenden Sonntag, 14.12. um 19:30 das Team der Oldtimer des HSV wieder vor heimischer Kulisse.

 
15.11.2014
Altona

Beim Auswärtsspiel auf der Eisbahn Stellingen gegen die zweite Mannschaft aus Altona gelang einiges nicht. Kein Sieg, Kein Punkt, Kein einstelliges Ergebnis. Aber es gelang eines: das erste Saisontor!

Das Spiel gegen die Mannschaft aus Altona wurde von Anfang an umkämpfter und verbissener geführt, als noch das Spiel vor einer Woche. Der HEC konnte sich tatsächlich ein paar Chancen erspielen und in der Defensive zumeinst etwas sicherer agieren. Dem Gegner war man aber nicht gewachsen. Konnte das erste Drittel noch mit nur zwei Gegentreffer beendet werden, fielen die Harsefelder danach auseinander. Insgesamt zehn weitere Tore konnte Altona noch verzeichnen.

Das Schiedsrichtergespann war sich selten einig und konnte der Partie daraufhin auch keine klare Linie geben. Spielentscheidend war das allerdings nicht.

Das Highlight aus Harsefelder Sicht im dritten Drittel: Janko Ohrt bedient den nach vorne mitgelaufenen Christian Schaller, und der kann zum ersten Mal in dieser Saison den Puck im Kasten unterbringen. Tor! Ein ungewohntes Gefühl auch mal den HEC jubeln zu sehen.

Zufrieden sein kann man nicht. Auch wenn es eine spielerische Steigerung zum ersten Spiel gab, wollte man hier doch viel mehr zeigen. Auf Trainer Frank Schulze wartet noch viel Arbeit bis zum ersten Heimspiel am 7.12. um 19:30 gegen die Crocodiles Hamburg 1c.

Bilder vom Spiel
Bericht vom Altonaer SV

 
07.11.2014
Newsbild

Der Harsefelder EC hat sein erstes Ligaspiel bestritten. Es ging zu den die bisher punkt- und sieglosen Crocodiles 1c in die Eishalle Farmsen nach Hamburg. Mit nahezu voller Mannschaftsstärke und hoch motiviert ist der HEC angereist. Nach fast zwei Jahren ohne Sieg, sollte es doch hier endlich klappen. Hatten die bisherigen Ergebnisse der Crocodiles doch vermuten lassen, das hier das Liga-Kanonenfutter auf die Harsefelder wartet, die sich zumindest in der letzten Saison selbst als solche gefühlt hatten.

Das Spiel startete mit zwei Gegentoren im ersten Drittel denkbar schlecht, und die Harsefelder eröffneten den Gegnern durch eigene Stellungsfehler immer wieder unnötige Räume und die ungewohnte Rolle selbst das Spiel machen zu können, lag ihnen denkbar schlecht. Selbst die seltenen Überzahlsituationen, in einem vom Schiedsrichtergespann souverän geführten fairen Spiel sahen auf dem Eis selten als solche aus.

Auch der Anfang des zweiten Drittel sah ähnlich aus. Wieder musste Kevin Jahns zweimal hinter sich greifen und nach vorne gelang dem HEC wenig. Erst spät im zweiten Drittel und vor allem im letzten Spiel abschnitt konnte man das Spiel spielen, welches man spielen wollte. Der letzte Spielabschnitt wurde zunehmend bissiger geführt und endlich konnte der HEC das Spiel an sich reißen. Einbahnstraßen Eishockey könnte man das nennen, denn endlich setzten sich die Harsefelder vermehrt im gegnerischen Drittel fest, und kamen auch häufig zum Abschluß. Nur leider konnten die Schüsse oder eher Schüsschen den gegnerischen Torwart kaum beeindrucken. Auch hinten stand man jetzt besser und Kevin Jahns konnte mit einige sehenswerten Paraden seinen verdienten ersten Drittel-Shutout der Saison verbuchen. Hanno Lindemann, der erstmals als Verteidiger aufgestellt war, zeigte in diesem Abschnitt die beste Leistung des gesamten Teams, und konnte seinen Drang nach vorne - als gelernter Stürmer - selten unterdrücken. Doch auch ihm gelang kein Treffer. Endstand nach dem torlosen dritten Abschnitt war 0:4.

Trainer Frank Schulze bezeichnete nach dem Spiel die ersten beiden Drittel als "reine Katastrophe" zeigte sich mit der Mannschaft aber aufgrund des starken letzten Abschnittes versöhnlich. "So müssen wir weiter machen, dann wird das was", so Schulze nach dem Spiel.

Als neuer Captain für die Saison wurde Christian Schaller bestimmt. Frank Butschkadoff und Olav Bube werden als Assistenten auflaufen.

Als nächster Gegner wartet Altona 1b, die in dieser Saison schon gegen die Old Boyz Adendorf mit 8:2 siegen konnten, aber im letzten Jahr noch auf Schlagdistanz zum HEC stand. Anbully ist am Samstag den 15.11. um 18 Uhr im "Eiszelt" Stellingen.