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22.11.2015

Für das Rückspiel gegen Molot vor heimischem Publikum hatte sich der HEC viel vorgenommen. Die Rahmenbedingungen waren auch denkbar günstig, denn nach dem Spiel gegen Salzgitter war die Mannschaftsmoral oben auf, und das Team nahezu vollständig verfügbar. Dazu konnten mit Alexander Boswinkel, Erik Brügge und Maxim Sancukowski noch drei Neuzugänge vermeldet werden.

Die Euphorie schwand aber schon in den ersten Spielminuten. Torwart Maxim Sancukovski, der das Spiel gestartet hat, musste die ersten beiden Schüße passieren lassen, und ging entnervt vom Eis. Die Harsefelder schienen geschockt und reagierten verunsichert. Ein ums andere mal landete der Puck beim Gegenspieler statt beim eigenen Mann.

Die Molots die heute in einer knappen Besetzung angereist waren, zeigten sich konzentriert und zielstrebig. Folgerichtig ging es mit 0:5 in die Pause. Trotz entsprechend klarer Worte von Coach Micha Jahnke ging beim HEC auch im zweiten Drittel nicht viel. Erst als Kapitän Christian Schaller den 1:8 Anschlusstreffer erzielte, konnte man für wenige Minuten eine veränderte Mannschaft sehen, die wirkte als würde sie ihr Potential ausschöpfen. Doch schon mit dem 1:9 verfiehl sie wieder in Lethargie.

Im letzten Drittel ging es nur noch um Schadensbegrenzung. Torwart Florian Compart musste angeschlagen wieder raus gehen und Maxim Sancukovski sich zum zweiten Mal in dieser Partie bewähren. Außerdem kam die dritte HEC Reihe die bis dato nur sporadisch zum Einsatz kam nun voll in die Partie. Vom Druck befreit, konnten die Harsefelder sich etwas fangen, und wenigstens im dritten Drittel sollte der ein oder andere Spielzug gelingen. Von der Leistung der Vorwoche gegen Salzgitter war man aber immer noch weit entfernt.

Ein dämpfer noch kurz vor Schluss als Doppeltorschütze Christian Schaller nach einem heftigen Open-Ice Hit verletzt vom Eis musste. Der Enstand war dann ein wenig schmeichelhaftes 2:13.

Zum Glück geht es erst am 13.12 weiter, mit dem Heimspiel gegen Altona 1b. Bis dahin wartet auf den Coach noch eine Menge Arbeit.

 
15.11.2015
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Mit den Salzgitter Ice Fighters 1b, kam nominal der Absteiger aus der Gruppe A, der Vorjahres-Landesliga. Diese war noch leistungsbezogen eingeteilt und wurde von einigen auch "verkappte Verbandsliga" genannt. Das befürchtete Schlachtfest für Salzgitter blieb aber aus. Es blieb sowas von aus.

Trainer Micha Jahnke fand zu Beginn deutliche Worte in der Kabine und sprach von einem möglichen Punktgewinn. Und das schienen ihm die Spieler seiner Mannschaft sogar geglaubt zu haben, denn das Spiel begann munter und keinesfalls einseitig.

Salzgitter die vor allem von offensivstarken Verteidiger profitierten, die die blaue Linie gut zu gemacht haben, kam zu seinen Chancen, aber auch der HEC bot ansehnliches Eishockey. Mit einem relative ausgeglichenen 1:2 für Salzgitter ging es in die erste Pause. Zwischenzeitlich erlitt Hanno Lindemann durch einen hochspringenden Puck einen Cut am Kinn zu, der für etwas Blut auf dem Eis sorgte. Die Wunde wurde versorgt, und so konnte Lindemann wieder ins Spielgeschehen eingreifen und zum zwischenzeitlichen Ausgleich sorgen.

Als ob das Team dann aber Angst vor dem eigenen Erfolg bekam, schlichen sich auf einmal Fehler ein und Salzgitter konnte per Doppelschlag auf 2:4 erhöhen. Der HEC nahm sofort eine Auszeit und konnte so die Konzentration zurück gewinnen. Erneut Lindemann erzielte sogar den 3:4 Anschlusstreffer.

Im letzten Drittel sorgten dann einige Strafen auf HEC Seite für erhöhte Spannung. Allerdings konnte selbst eine 5:3 Überzahl durch Salzgitter nicht genutzt werden. Das Spiel wurde zum Ende noch einmal sehr hitzig und unübersichtlich, was auch den ansonsten sehr souveränem Schiedsrichtergespann, nun etwas Mühe bereitete. Nur war diesmal nicht die Situation auf der Strafbank die für den HEC spielentscheidend war, sondern die miserable Chancenverwertung. Denn diese hatten die Harsefelder wirklich genug, aber ein Tor wollte im letzten Drittel nicht mehr fallen.

Dabei hatte man Salzgitter eigentlich genau da wo man sie haben musste. Denn das Gastteam nahm im letzten Drittel ebenfalls noch eine Auszeit um sich abzustimmen, die letzten Minuten nur noch "runterzuspielen" und Vorsprung über die Zeit zu retten.

Allerdings stimmte der Einsatz auch in der Defensive und so kam Florian Compart zu seinem ersten Drittel-Shutout in dieser Saison.

3:4. Ein echtes Eishockeyergebnis. Der HEC ist in der Liga angekommen. Das fühlte sich an wie ein Sieg, auch wenn es leider noch keiner war. Aber das "noch" ist durchaus ernst zunehmen.

Das nächste Heimspiel ist das Rückspiel gegen den Molot EC aus Hamburg. Am Sonntag, den 22.11. um 19:30.

 
31.10.2015
Bild-molot-hec

Das erste Saisonspiel war das gleiche wie das letzte Spiel der Vorsaison. Es ging nach Hamburg-Stellingen zum Molot EC. Viel Energie hatte der neue Trainer Micha Jahnke in die Vorbereitung des HEC gesteckt und konnte 3 schlagkräftige Sturmreihen und zwei Verteidigungsreihen aufbieten. Dazu waren noch ein paar Ersatzspieler mit nach Hamburg gereist. Im Tor stand der Rückkehrer Florian Compart, der zuletzt in der Saison 11/12 sporadisch im Harsefelder Tor stand.

Mit hohen Erwartungen ging der HEC ins Spiel und musste in der ersten Minute schon einen Dämpfer in Form eines Gegentreffer kassieren. Der zweite Gegentreffer folgte als zum ersten Mal ein Harsefelder auf der Strafbank saß.

Überhaupt die Strafbank - die sollte zum spielbestimmenden Element in diesem Match werden. In einer vom Schiedsrichter-Gespann nicht sehr souverän geführten Partie, kam es sehr selten zum Spiel 5 gegen 5. Und hier zeigte sich der deutlichste Unterschied des Spiels. Während es dem HEC im zweiten Drittel, als man fast durchgehend in Überzahl agieren konnte, nicht gelang dies zu nutzen, schlugen die Hamburger Spieler immer wieder gerade in Überzahl erfolgreich zu.

Wenn denn das Spiel mal lief, und nicht von Diskussionen unterbrochen war, wurde teilweise ganz ansehnliches Eishockey geboten. Sogar der HEC konnte ab und an einen vernünftigen Spielaufbau zeigen, und kam dann auch mal gefährlich vor das Molot-Tor. Nur leider zu selten mit Erfolg. Nur HEC-Rückkehrer Niko Spittkau und Justin Feistle konnten den Puck erfolgreich versenken. Molot hingegen zeigte sich kaltblütiger und effektiver, und so geht der 10:2 Endstand aus Sicht von Molot zwar in Ordnung, aber sicher nicht in dieser Höhe. Routiniertere Schiedsrichter hätten dem Spiel gut getan, allerdings waren beide Mannschaften gleichermaßen betroffen. Während im zweiten Drittel vor allem Molot unter den Schiedsrichter-Entscheidungen leidern mußten, sammelten sich im letzten Drittel bis zu fünf HEC Spieler gleichzeitig auf der Strafbank.

Diese Form der Disziplinlosigkeit muss unbedingt abgestellt werden, wenn man im nächsten Heimspiel gegen Salzgitter am 15.11. nicht untergehen will.  

 
09.10.2015
Teamschwarz

In diesem Jahr gab es kaum Sommertheater bzgl. der Ligenaufteilung in der Landesliga Nord. Grund dafür war eine Verteilung der Mannschaften auf die zwei Gruppen per Los. Lediglich die Verweigerung des Landesverbandes der neuen Heimstätte des EC Wilhelmshaven eine Spielgenehmigung zu erteilen sorgte für etwas Unruhe. Da Wilhelmshaven aber der Gruppe "A" zugeordnet ist, trifft das den Harsefelder EC nur am Rande.

In der Gruppe A spielen in diesem Jahr der TuS Harsefeld 1b, der HSV 1c, die Crocodiles Hamburg 1c, Adendorfer EC 1b, Weser Stars Bremen 2 (bekannt als "Firelions") und der REV Bremerhaven 1b. Um ein paar Gegner ist das schade, z.b. wird es kein Derby gegen den TuS in dieser Saison geben. Eine Verzahnung von Gruppe A und B ist nur unter den beiden Gruppenersten geplant. Diese spielen dann gemeinsam mit dem ersten der Landesliga Nordost einen gemeinsamen Landesliga Meister aus.

In der Gruppe B starten Adendorf 1c, Altona 1b, EC Nordhorn, Molot Hamburg, Salzgitter 1b und die Weserstars Bremen 3 (aka "Red Barons").

Als Favorit der Gruppe B muss ganz klar der EC Nordhorn gesehen werden. Der neugegründete Verein kann sich bei den Oberliga Spielern des Konkurs gegangenen GEC Ritter Nordhorn bedienen und wird sicher auf professionelle Strukturen des Vorgängervereins zurückgreifen können. Paroli bieten könnte den Nordhornern höchstens die Salzgitter Icefighter 1b, die in der Vorsaison noch gegen Teams wie Rostock, Timmendorf und Celler Oilers gespielt haben. Dort allerdings keine Punkte holen konnten.

Im Mittelfeld wären die Weserstars 3 zu sehen, die im Vorjahr nicht angetreten sind. Warum die Weserstars bei ihren Teams wieder mal die Nummerierung getauscht haben, führt allerdings noch zu einiger Verwirrung. Molot Hamburg EC, im Vorjahr Tabellendritter der Landesliga B sind ein über die Jahre stabiles Team, was sich ständig weiterentwickelt. Sie gehören sicher auch zu den stärkeren Teams. In der unteren Tabellenhälfte könnte Altona 1b und Adendorf 1c landen. Besonders bei den Adendorfern ist sicher noch ein Fragezeichen zu sehen, haben die sich doch jüngst in eine 1c und ein Hobbyteam "Old Boyz" aufgespalten.

Und der HEC? Nach drei Jahren in Folge rote Laterne, hat das Team erneut den Trainer gewechselt. Unter Micha Jahnke soll es nun etwas "ergebnisorientierter" werden. Das Trainingslager in Vojens hat schon einiges gebracht und wenn sich das Team auf seine Stärken besinnt und den Spaß am Spiel nicht verliert, dürfte mehr als nur ein Sieg wie im Vorjahr rausspringen. Ungeklärt ist derzeit aber noch die wichtige Torhüter-Frage. Dafür waren unter den Spielern in der ersten Trainingswoche ein paar vielversprechende Neulinge und einige Rückkehrer auf dem Eis.

Unser Tipp:
Favoriten: EC Nordhorn, Salzgitter Icefighter 1b
Mittelfeld: Weserstars 3, Molot
Aussenseiter: HEC, Altona, Adendorf

Die Saison beginnt am Sonntag, dem 11.10. um 18:30 Uhr mit dem Spiel Molot Hamburg gegen Altona 1b auf der Eisbahn Stellingen. Der Harsefelder EC hat sein erstes Spiel am 31.10. ebenfalls in Stellingen gegen den Molot Hamburg EC. Am 15.11. kommt dann Salzgitter zum ersten Heimspiel des HEC nach Harsefeld.

Der Eintritt wird bei allen HEC Heimspielen frei sein. Wir freuen uns auf eine spannende Saison!

 
16.09.2015
Vojens

Am vergangenen Wochenende waren die Jungs vom Harsefelder EC zum Trainingslager in Vojens/DK unterwegs. Unter dem neuen Trainer Micha Jahnke, ging es vier mal aufs Eis. Dazwischen war natürlich vor allem Abends viel Zeit zur Stärkung des Teamgeistes.

Ging es am Freitag Abend noch mit einer lockeren Wiedereinstiegseinheit los, hat der Coach sein Team am Samstag dann etwas härter rangenommen um seinen Spielern seine Vorstellung von erfolgreichem Eishockey näher zu bringen. Zwischendurch gab es auch eine Mannschaftssitzung um die Vorstellungen von der neuen Saison abzugleichen. Ganz klar möchte der HEC zum Ende der Saison nicht wie die letzten beiden Jahre am Tabellenende stehen. Aber auch andere Anliegen rund um den Verein und die Mannschaft wurden erörtert.

Am Sonntag kam es dann zum Freundschaftsspiel gegen eine dänische Hobbymannschaft. Hier präsentierte sich der HEC schon recht ansehnlich. Besonders der teilw. erfolgreiche Spielaufbau der ersten Reihe wurde vom Trainer hervorgehoben. Nach 3 Dritteln stand es 12:7 für die Harsefelder.

Strafen: HEC (8), DK (12)

Tore HEC: Feistle 4, Schaller 2, Gast 2, Butschkadoff, Venegas, Precht, Heród

 
01.05.2015
Sunspeed01web

Man könnte das Saisonabschluss nennen, aber wir nennen es lieber den Saisonstart! Der HEC nahm am 1. Mai am Sunspeed-Pokal in der Volksbank-Arena in Hamburg teil. Als einzige Landesliga-Mannschaft wurden die Harsefelder zum ansonsten aus Hobby-Teams bestehendem Pokal eingeladen.

Man traf auf so illustre Teams wie die Stirnlappenbasilisken, Late Knights, Night Hawks Lüneburg, Crocodiles 1d und Fighting Owls Hamburg. Die HEC-Mannschaft bestand im Wesentlichen aus der Ligamannschaft der letzten Saison mit ein paar Perspektivspielern für nächste Saison.

Die Turnier-Aufstellung im Überblick:
Reihe 1: Janko Ohrt, Hanno Lindemann, Felix Gast, Kevin Kühne, Olaf Precht
Reihe 2: Justin Feistle, Christian Schaller, Danny Behrends, Iko Rosenbusch, Hauke Venegas
Reihe 3: René Auch, Nico Orlowski, Jens Gildenstern, Ulli Schimmel
Tor: Kevin Jahns

Vor dem ersten Spiel herrschte noch große Unsicherheit ob der Stärke der Konkurrenz. Wir erwarteten bis in die Haarspitzen motivierte Teams, die aufgrund häufigen Trainings sehr eingespielt sind. Dem wollte man vor allem durch viel Passspiel und kontrolliertem Spielaufbau entgegentreten. Beides nicht unbedingt die Stärken der letzten Saison, aber von Anfang an war klar, das diese Turnier so eine Art Neustart für den HEC sein sollte.

Im ersten Spiel traf man dann auf die Late Knights aus Hamburg. Ein offenes Spiel das zwar von beiden Teams unterschiedlich geprägt wurde, aber letztendlich lange torlos blieb. Den Harsefeldern fiehl vor allem das körperlose Spiel in der Verteidigung schwer und "verzettelte" sich häufig im Angriff. Nach 10 Minuten endlich das 1:0 und dadurch schien sich ein Knoten gelöst zu haben. Dadurch das alle Gegenangriffe auch durch einen gut aufgelegten HEC-Goalie entschärft wurden, wurde das Spiel nun sehr einseitig und der HEC konnte mit 7:0 den vielleicht höchsten Sieg der Vereinsgeschichte einfahren.

Dann traf man auf die Fighting Owls aus Hamburg. Als Laufschulmannschaft der Crocodiles Hamburg kam nun der wohl einfachste Gegener des Turniers. Mittlerweile wurde der HEC auch als Geheimfavorit gehandelt, da die Bezeichnung "Ligamannschaft" wohl mächtig Eindruck machte. Auch wenn der Vorsatz "reines Passhockey" zu spielen nicht wirklich umgesetzt wurde, wurde einen Gang runter geschaltet und trotzdem souverän mit 7:0 gewonnen. Zwei Shutouts in Folge dürfte ein HEC Torwart auch noch nie erlebt haben.

Nun standen wir tatsächlich im Finale. Ein Finale! Zweimal gewonnen. Eine völlig ungewohnte Situation. Bevor die Harsefelder Mannschaft das überhaupt begreifen konnte, fiehl der Puck schon zum Final-Bully. Und dieses Finale war wirklich ein würdiges Endspiel dieses tollen Turniers. Die Lüneburger Night Hawks und der HEC machten beide ihr bestes Turnierspiel. Beide Teams kamen zu Chancen und der HEC konnte etwas glücklich einen abgefälschten Puck ins Tor drücken. Dieser Vorsprung konnte aber nicht über die Zeit gerettet werden, denn der Schiedsrichter gab ein vermeintliches Tor für die Night Hawks. Aus Sicht des HEC hatte der Puck die Linie zu keinem Zeitpunkt überschritten, aber der Schiedsrichter liess sich wohl vom Lüneburger Jubel überzeugen. Das Spiel wurde nun ruppiger. Auch wenn die Turniervorgabe "körperloses Spiel" bis hierhin gut funktionierte, schien diese Linie nun etwas zu verschwimmen. Der HEC stellte auf 2 Reihen um und konnte noch zweimal zum Torerfolg kommen, und man schaute schon gespannt auf die Restzeit. Doch in der letzten Minute gelang den Lüneburgern doch noch der Anschlusstreffer zum 3:2. Nun war auch zu merken das das Hallenpublikum sich klar auf die Seite der Vertreter des Hobbybereichs gestellt hatte und diese lautstark zum Ausgleich pushen wollte. Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit führte ein Bodycheck zur Eskalation der Finalanspannung. Eine Massenschlägerei der Finalisten war die Folge. Fast sämtliche Spieler beider Mannschaften liessen auf dem Eis Handschuhe, Helme und Fäuste fliegen. Nachdem sich die Spieler abgekämpft hatten, liess Schiedsrichter Gebauer die letzten 3 Sekunden auf der Uhr gar nicht mehr spielen. Das Finale war entschieden, der HEC holte den ersten Platz!! Die Rivalität und hitzige Schlußphase war zum Glück sofort vergessen, und man konnte den Night Hawks ob ihrer gezeigten Leistung annerkennend die Hand reichen.

Nach Siegerehrung, Bockwurstparty und Vernichtung sämtlicher Biervorräte der Volksbankarena ging es auf die Rückreise. Siegen macht Spaß!! Diese Erkenntnis wollen wir mit in die neue Saison nehmen!

 
21.03.2015
Molot-hec

Das letzte Spiel der Saison stand unter dem Motto: Spaß haben und gute Teamleistung zeigen. Das wurde auch vollumfänglich erreicht. Da Spielertrainer Frank Schulze beruflich kurzfristig verhindert war, ist Co-Trainer Michael Jahnke eingesprungen um das Team auf das Spiel gegen den Molot EC einzustimmen. Das „Hammer“-Team, welches vor der Saison als haushoher Favorit gehandelt wurde, wollte bei seinem letzten Heimspiel den dritten Tabellenplatz klar machen, und ging dementsprechend motiviert ins Spiel.

Der HEC war mit 12 Stürmern und 2 Torwarten angereist, und Co-Trainer Jahnke sorgte dafür das alle Spieler zum Einsatz kamen. So eröffnete Johann Stehmeier im Tor. Der HEC legte motiviert und kompakt los, und konnte, wie schon häufiger in dieser Saison sogar mit 1:0 in Führung gehen (Tor durch Felix Gast). Auch wenn Stehmeier eine gute Form im Tor zeigte, konnten die spielerisch überlegenen Gastgeber doch 4x ins Tor treffen. Mit 4:1 ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel kam dann Kevin Jahns im Tor zum Einsatz und auch er machte seine Sache ordentlich. Jedenfalls kamen die Molots nur zu zwei Treffern. Auf der andere Seite gelang Dennis Behrens sein erster Saisontreffer und sorgte für den Zwischenstand von 6:2.

Nach der zweiten Pause wollte der HEC unbedingt einstellig bleiben, allerdings griffen in dieser Phase die Schiedsrichter etwas über Gebühr in die eigentlich absolut faire Partie ein und sorgten so für einige Überzahlsituationen der Gastgeber, die diese dann auch nutzen konnten. Allerdings gelang Hanno Lindemann mit einem Gewaltschuß von der blauen Linie, den Olav Bube noch ins Tor ablenkte, ebenfalls ein Tor. Das einstellige Ergebnis wurde leider verfehlt, aber die Gäste waren trotzdem zufrieden mit der eigenen Leistung.

Eine gute Mannschaftsleistung verbunden mit einer hervorragenden Teamstimmung sorgte beim letzten Spiel für einen tollen Saisonabschluß für das Team des HEC. Wir bedanken uns bei den treuen Fans, die teilweise die Mannschaft auch auswärts begleitet haben, und den Mitarbeitern an Uhr, Strafbank und Sprechermikro für die Unterstützung während einer nicht unbedingt einfachen Saison. Über Neuerungen bzgl. der nächsten Saison werden wir hier auf der Homepage informieren.

 
15.03.2015
Hec-bremen3

Die Weserstars 3, die sich noch Hoffnung auf den dritten Platz der Landesliga-B machen, waren am Sonntag zu Gast in Harsefeld. Der HEC wollte mental gestärkt durch den ersten Saisonsieg im Spiel gegen Adendorf, ein anderes Spiel zeigen als noch beim Hinspiel in Bremen, wo man mit 5:11 unterlegen war. Letztendlich wollten die Harsfelder auch die Minimal-Chance auf den vorletzten Tabellenplatz erhalten.

Der Traum vom vorletzten Platz währte genau ein Drittel lang. Mit 3:1 in Führung ging der HEC gegen das Bremer Team in die erste Drittelpause. Und das erste Drittel sah durchaus ansehnlich aus. Wenn in der Defensive auch ein bischen Glück dabei war, wurden immer wieder Entlastungsangriffe gefahren, und man schien den Gegner allgemein im Griff zu haben.

Im zweiten Drittel folgte dann der harte Aufprall. Angriff um Angriff, Tor um Tor zerschossen die Weser Stars diesen Traum und der HEC schien dem nichts mehr entgegenzusetzen zu haben. Zum Ende stand ein desolates 4:17 auf der Anzeigetagel. Und das war an diesem Abend durchaus Leistungsgerecht.

Das letzte Saisonspiel ist am Samstag den 21.03. um 18 Uhr in der Eisbahn Stellingen, in Hamburg gegen den Molot EC

Fotos vom Spiel gibt es im Bilderbereich

 
07.03.2015
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Am Samstag reiste der HEC nach Adendorf zu den "Oldy Boyz", zum Spiel "Letzter gegen Vorletzten" der untersten norddeutschen Spielklasse im Eishockey. Doch das Spiel sollte nicht irgendein Spiel zweier Trümmertruppen werden, sondern es wurde zu einem extrem spannenden, hochklassigen Sportevent, welches wirklich alles beinhaltete was ein gutes Eishockeyspiel braucht. Beide Teams in Play-Off Stimmung, beide Mannschaften im Finalmodus, als ginge es um Alles oder Nichts. Und für den HEC war es letztendlich auch so. Es ging nicht um irgendein Spiel, sondern die vielleicht letzte Chance die Schmach von über 2 Jahren Punktelosigkeit abzustreifen.

Doch beide Teams wollten hier unbedingt gewinnen. Die Adendorfer die in dieser Saison schon 7 Punkte gesammelt haben und sich auf einem sicheren vorletzten Platz wähnen, aber diesen auch "rechnerisch" fest machen wollten. Außerdem gehören auch die Old Boyz zu den häufig als Schießbuden der Liga gebeutelten Teams die sich danach sehnten, mal wieder ein Spiel auf Augenhöhe bestreiten und gewinnen zu können.

Der HEC konnte in einigen der letzten Spiele tatsächlich eine Art Aufwärtstrend zeigen, kleine Erfolge wie "nur" 1:5 gegen die HSV Oldtimer wurden aber jäh durch bittere Derby-Niederlagen oder eben das verlorene Hinspiel gegen Adendorf durchbrochen. Außerdem hat man in der zweiten Saisonhälfte noch Verstärkung durch zwei spielstarke ehem. Bremerhavener Spieler bekommen, die sich mittlerweile gut ins Teamgefüge einpassen.

Die ersten zwei Spielminuten gehörten dann tatsächlich eindeutig dem HEC. Fast ausnahmslos agierten die Gäste im Angriffsdrittel und konnten schon zu einigen Torschüssen kommen. Dann jedoch eine Strafe wg. Wechselfehler und die Adendorfer nutzten das sofort zum 1:0. Schon am Jubel konnte man erkennen, welche Anspannung auch auf der Seite der Gastgeber herrschte. Das Tor brachte Unruhe in das Harsefelder Spiel und etwas später konnte Adendorf nochmal nachlegen und auf 2:0 erhöhen. Der HEC reagierte sofort mit einer Auszeit. Die Auszeit wirkte, das Spiel der Gäste stabilisierte sich und es gelang auch wieder etwas mehr nach vorne. Und diesmal sogar etwas zählbares. Wenig später zeigte die Anzeigetafel 2:2 und in der Halle konnte man langsam spüren, was da noch alles passieren sollte. Doch Adendorf schlug sofort zurück und baute noch im ersten Drittel erneut ein Zweitore Vorsprung auf. Und den Harsefeldern gelang wiederum noch einmal der Anschlußtreffer. Mit 4:3 aus Gastgeber-Sicht ging es in die erste Pause.

Beide Teams kamen hoch konzentriert aus der Kabine und zeigten im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen offenen Schlagabtausch. Selbst auf HEC Seite gelang teilweise ein sehenswertes Passspiel und die Verteidigung und Goalie Kevin Jahns bildeten heute erstmals eine vernünftige Einheit. So gelang es zum zweiten Mal in diesem Spiel einen zwei Tore Vorsprung auszugleichen und sogar erstmalig in Führung zu gehen. Jetzt merkte man auch den Old Boyz eine gewissen Nervosität an, denn auf ihrer Bank wurde es jetzt untereinander lauter. Nun fingen die Schiedsrichter aber immer mehr an, sich ins Spiel einzumischen und recht kleinlich und ohne erkennbare Linie Strafen zu verteilen. U.a. mußte Spielertrainer Frank Schulze für 10 Minuten auf die Strafbank. Dem HEC gelang es in dieser intensiven Phase immer wieder vors gegnerische Tor zu kommen, allerdings wurden auch immer wieder sträflich Konter zugelassen, die aber nicht zum Erfolg führten. Mit einer 2 Tore-Führung ging es mit 7:5 in die zweite Drittelpause.

Jetzt hieß es aus Sicht des HEC diese zwei Tore über die Zeit zu retten, und vielleicht noch durch einen Konter die Führung auszubauen. Aber für Adendorf war die Schlacht noch nicht geschlagen, und sie gaben alles drum, um dieses Spiel noch umzudrehen. Teilweise wurde jetzt die Brechstange ausgepackt und so kam es auch zu der ein oder anderen Tumultszene am HEC Tor, in dessen Folge kräftig Strafen auf beiden Seiten verteilt wurden. U.a. mußte Hanno Lindemann nach Teilnahme an einer Schlägerei vom Eis. Das Spiel wurde immer intensiver und selten spielte eine der beiden Mannschaften in voller Besetzung. Den Adendorfern gelang dann tatsächlich der Anschlußtreffer zum 6:7.

Die Spannung wurde unerträglich und ca. 2 Minuten vor Schluß nahmen die Old Boyz ihre Auszeit. Der Goalie blieb für einen weiteren Feldspieler auf der Bank. Und diese Strategie schien sich auszuzahlen, da sich Adendorf jetzt permanent im HEC Drittel festsetzen konnte und das Tor von Kevin Jahns unter Dauerbeschuß nahm. Die Sekunden flossen viel zu langsam, und das Spiel wurde permanent von den Schiedsrichtern unterbrochen, die nun in jeder Berührung, jedem Stolperer oder Rempler eine Strafe zu sehen schienen. Die Strafbank auf beiden Seiten waren gut gefüllt. Eine Befreiung oder gar ein Schuß in Richtung des leeren Adendorfer Tores gelang nicht, und diese Phase kann man am besten anhand einer Szene ca. 30 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit beschreiben, als Adendorf einen Torschuß und den Nachschuß nur gegen die Schoner von Kevin Jahns bringen konnten, und der zweite Abrpaller direkt auf der Kelle eines grünen Spielers landete und dieser über das leere Tor verzog. 16 Sekunden vor Schluß noch eine Strafzeit. Dann noch Diskussionen ob man 4 gegen 3 oder 5 gegen 4 weiterspielt. Wiederanpfiff, 14 Sekunden, nochmal Pfiff. Es wird doch 5 gegen 4 gespielt. Bully im neutralen Drittel. 13 Sekunden. Puck geht in Richtung Adendorfer Tor, 10 Sekunden. Adendorf versucht es über die blaue Linie wird geblockt 6 Sekunden. Adendorf greift an, schießt, daneben. 2 Sekunden. Gestocher, HORN, PFIFF, AUS! AUS! AUS!

Mit hauchdünnen 7:6 gelingt dem HEC nach über zwei Jahren wieder ein Pflichtspiel-Sieg. Überkochende Emotionen! Aus der Schießbude der Liga ist eine siegfähige Mannschaft geworden. Und dieser Sieg war nicht irgendeiner, sondern ein hart und knapp erkämpfter. Hier hat die Mannschaft gewonnen, die einen Hauch mehr Willen zum Sieg hatte.

Ein anderes großartiges Ereignis gelang Hanno Lindemann. Mit dem erzielen eines Tores, einer Vorlage und der Beteiligung an einem Kampf, hat er sein Karriereziel, einen "Gordie Howe Hattrick" erreicht. Nach dem Spiel meinte Lindemann gegenüber Pressevertretern, "Jetzt kann ich meine Schlittschuhe auch an den Nagel hängen". Eine Pause werden seine Schlittschuhe jedenfalls machen müssen. Für das nächste HEC Spiel am 15.03. gegen die Bremer Weser Stars 3, muss er aufgrund der Sperre jedenfalls pausieren.

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01.03.2015
Hec-tus

„Mithalten so lange es geht“ so die Devise vor dem Derby-Heimspiel gegen die B-Mannschaft des TuS Harsfeld. Die Rollen waren auch diesmal klar verteilt. Der TuS, der mit einem Sieg seinen vorzeitigen Gruppe-B-Gewinn sicherstellen wollte, und der HEC der sich auf die Möglichkeit des „Ärgerns“ und eben „Mithalten“ konzentriert.

Die Mannschaftsaufstellung beim HEC war ähnlich der des Spiels gegen die Bremen Firelions von der Vorwoche, bis auf ein paar Krankheits-Rückkehrer.

Das Spiel konnten die Gastgeber dann auch lange offen halten und sogar das erste Tor des Abends durch Justin Feistel schiessen (es sollte leider auch das letzte aus HEC Sicht bleiben). Bis etwa zur Mitte des Spiels konnte man auch von einem Mithalten sprechen, stand es doch bis dahin erst 1:4. Dann allerdings das 1:5, 1:6 und 1:7 kurz hintereinander, so dass der HEC eine Auszeit brauchte um sich zu sammeln. Leider wurde der Leistungsunterschied zu diesem Zeitpunkt sehr deutlich und auch Kevin Jahns im Tor des HEC wirkte überfordert.

Im letzten Spielabschnitt gelang es wieder sich etwas zu fangen, und etwas kämpferischer zu agieren. Allerdings wurden zu diesem Zeitpunkt auch einige Strafen gegen „Harsefeld“ ausgesprochen, die auf beiden Seiten nicht immer gerechtfertigt erschienen. Zwei Minuten vor Schluß wurde das Spiel dann noch etwas hitzig, als sich bei einem Gerangel an der Bande sogar ein Zuschauer einmischen mußte. Die Schiedsrichter konnten den Betreffenden aber identifizieren und der Halle verweisen.

Mit dem deutlichen Endergebnis von 1:18 ist der TuS Harsefeld nun auch Gruppensieger der Gruppe B der Landesliga Nord. Glückwunsch dazu!

Am Samstag kommt es dann um 19 Uhr schon zu einer Art Saisonfinale auswärts gegen die Old Boyz Adendorf die mit 7 Punkten auf dem vorletzten Rang stehen.

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