15.11.2015

Sensationelles Spiel gegen Salzgitter

Hec-salzgitter_web

Mit den Salzgitter Ice Fighters 1b, kam nominal der Absteiger aus der Gruppe A, der Vorjahres-Landesliga. Diese war noch leistungsbezogen eingeteilt und wurde von einigen auch "verkappte Verbandsliga" genannt. Das befürchtete Schlachtfest für Salzgitter blieb aber aus. Es blieb sowas von aus.

Trainer Micha Jahnke fand zu Beginn deutliche Worte in der Kabine und sprach von einem möglichen Punktgewinn. Und das schienen ihm die Spieler seiner Mannschaft sogar geglaubt zu haben, denn das Spiel begann munter und keinesfalls einseitig.

Salzgitter die vor allem von offensivstarken Verteidiger profitierten, die die blaue Linie gut zu gemacht haben, kam zu seinen Chancen, aber auch der HEC bot ansehnliches Eishockey. Mit einem relative ausgeglichenen 1:2 für Salzgitter ging es in die erste Pause. Zwischenzeitlich erlitt Hanno Lindemann durch einen hochspringenden Puck einen Cut am Kinn zu, der für etwas Blut auf dem Eis sorgte. Die Wunde wurde versorgt, und so konnte Lindemann wieder ins Spielgeschehen eingreifen und zum zwischenzeitlichen Ausgleich sorgen.

Als ob das Team dann aber Angst vor dem eigenen Erfolg bekam, schlichen sich auf einmal Fehler ein und Salzgitter konnte per Doppelschlag auf 2:4 erhöhen. Der HEC nahm sofort eine Auszeit und konnte so die Konzentration zurück gewinnen. Erneut Lindemann erzielte sogar den 3:4 Anschlusstreffer.

Im letzten Drittel sorgten dann einige Strafen auf HEC Seite für erhöhte Spannung. Allerdings konnte selbst eine 5:3 Überzahl durch Salzgitter nicht genutzt werden. Das Spiel wurde zum Ende noch einmal sehr hitzig und unübersichtlich, was auch den ansonsten sehr souveränem Schiedsrichtergespann, nun etwas Mühe bereitete. Nur war diesmal nicht die Situation auf der Strafbank die für den HEC spielentscheidend war, sondern die miserable Chancenverwertung. Denn diese hatten die Harsefelder wirklich genug, aber ein Tor wollte im letzten Drittel nicht mehr fallen.

Dabei hatte man Salzgitter eigentlich genau da wo man sie haben musste. Denn das Gastteam nahm im letzten Drittel ebenfalls noch eine Auszeit um sich abzustimmen, die letzten Minuten nur noch "runterzuspielen" und Vorsprung über die Zeit zu retten.

Allerdings stimmte der Einsatz auch in der Defensive und so kam Florian Compart zu seinem ersten Drittel-Shutout in dieser Saison.

3:4. Ein echtes Eishockeyergebnis. Der HEC ist in der Liga angekommen. Das fühlte sich an wie ein Sieg, auch wenn es leider noch keiner war. Aber das "noch" ist durchaus ernst zunehmen.

Das nächste Heimspiel ist das Rückspiel gegen den Molot EC aus Hamburg. Am Sonntag, den 22.11. um 19:30.


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