31.10.2015

Spiel auf der Strafbank verloren

Bild-molot-hec

Das erste Saisonspiel war das gleiche wie das letzte Spiel der Vorsaison. Es ging nach Hamburg-Stellingen zum Molot EC. Viel Energie hatte der neue Trainer Micha Jahnke in die Vorbereitung des HEC gesteckt und konnte 3 schlagkräftige Sturmreihen und zwei Verteidigungsreihen aufbieten. Dazu waren noch ein paar Ersatzspieler mit nach Hamburg gereist. Im Tor stand der Rückkehrer Florian Compart, der zuletzt in der Saison 11/12 sporadisch im Harsefelder Tor stand.

Mit hohen Erwartungen ging der HEC ins Spiel und musste in der ersten Minute schon einen Dämpfer in Form eines Gegentreffer kassieren. Der zweite Gegentreffer folgte als zum ersten Mal ein Harsefelder auf der Strafbank saß.

Überhaupt die Strafbank - die sollte zum spielbestimmenden Element in diesem Match werden. In einer vom Schiedsrichter-Gespann nicht sehr souverän geführten Partie, kam es sehr selten zum Spiel 5 gegen 5. Und hier zeigte sich der deutlichste Unterschied des Spiels. Während es dem HEC im zweiten Drittel, als man fast durchgehend in Überzahl agieren konnte, nicht gelang dies zu nutzen, schlugen die Hamburger Spieler immer wieder gerade in Überzahl erfolgreich zu.

Wenn denn das Spiel mal lief, und nicht von Diskussionen unterbrochen war, wurde teilweise ganz ansehnliches Eishockey geboten. Sogar der HEC konnte ab und an einen vernünftigen Spielaufbau zeigen, und kam dann auch mal gefährlich vor das Molot-Tor. Nur leider zu selten mit Erfolg. Nur HEC-Rückkehrer Niko Spittkau und Justin Feistle konnten den Puck erfolgreich versenken. Molot hingegen zeigte sich kaltblütiger und effektiver, und so geht der 10:2 Endstand aus Sicht von Molot zwar in Ordnung, aber sicher nicht in dieser Höhe. Routiniertere Schiedsrichter hätten dem Spiel gut getan, allerdings waren beide Mannschaften gleichermaßen betroffen. Während im zweiten Drittel vor allem Molot unter den Schiedsrichter-Entscheidungen leidern mußten, sammelten sich im letzten Drittel bis zu fünf HEC Spieler gleichzeitig auf der Strafbank.

Diese Form der Disziplinlosigkeit muss unbedingt abgestellt werden, wenn man im nächsten Heimspiel gegen Salzgitter am 15.11. nicht untergehen will.  


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